Zehn Startups, drei Unternehmen der Mobilitätsindustrie und 48 Stunden Zeit, um zukunftsweisende Lösungsansätze zu entwickeln: Das war der Alpine Tech Innovation Sprint 2021!

Tirol als Modellregion für nachhaltige Lösungen im alpinen Raum

Dieser Vision hat sich der 2019 gegründete Alpine TechHub, angesiedelt im Unternehmens- und Kreativzentrum Werkstätte Wattens, verschrieben. Der Alpine TechHub, eine Initiative der Lebensraum Tirol Holding, versteht sich als Branchentreffpunkt und Kompetenznetzwerk, das etablierte Firmen aus unterschiedlichsten Industrien mit vielfältigem Technologiebedarf mit Expert*innen und Startups zusammenbringt und wird von der Standortagentur Tirol gemeinsam mit der Werkstätte Wattens vorangetrieben.

Eines der Innovationsformate des Alpine TechHubs ist der ATH Sprint, der 2021 bereits zum dritten Mal hybrid, das heißt vor Ort in der Werkstätte Wattens und online, mit dem Schwerpunkt „Alpine Mobilität“ über die Bühne ging. Dabei arbeiteten zehn internationale Startups an konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen der heimischen Industrie. Erklärtes Ziel war, neben der Entwicklung erster Lösungsprotoypen, der Anstoß möglicher längerfristiger Kooperationen zwischen Startups und etablierten Unternehmen.

Nicht nur die warmen Temperaturen sorgten für rauchende Köpfe – vor allem die mitgebrachten Problemstellungen der teilnehmenden Unternehmen SWARCO, SUPERMOBILITY – SUPERTRACKER und MAGENTA TELEKOM verlangten den teilnehmenden Startups aus Österreich, Portugal, Italien, Finnland und Deutschland (Empatic UX, Peter Park, Solarbikes, ItConcept, Volvero, ummadum, maptionnaire, Changers, Siwego und Tier) vollen Einsatz, viel Kreativität und Fachwissen ab.

Auf das gemeinsame Kick-Off am ersten Tag folgten 48 Stunden intensives Arbeiten an den Lösungsansätzen, erste Ideen wurden validiert, bevor es ans Prototyping ging. Das Outdoor-Programm stärkte die Teamdynamik und zeigte den internationalen Teilnehmer*innen Tirol von seiner schönsten Seite.

Abschließend wurden die Ergebnisse vor Vertreter*innen der teilnehmenden Unternehmen, die die Herausforderungen eingebracht haben, sowie Alumni des Programms präsentiert. Interessantes Novum 2021 – die Herausforderungen der Unternehmen wurden nicht einzeln von den teilnehmenden Startups bearbeitet, sondern teilweise auch im Teamgefüge, bestehend aus bis zu drei Startups. „Der ATH Sprint 2021 war eine tolle Erfahrung. Wir haben viele spannende Unternehmen und Menschen kennengelernt und unsere Fähigkeiten austesten können. Mein persönliches Highlight war wohl unser Challenge-Team. Wir haben super harmoniert, hatten mega viel Spaß und eine wirklich innovative Lösung erarbeitet!“, sagt Josef Mayerhofer von Empatic UX, einem der teilnehmenden Startups.

Viktoria Steger (Werkstätte Wattens) und Rene Schader (ummadum) beim ATH Sprint 2021
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Kick-Off des Alpine Tech Innovation Sprint 2021
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Marco Filippi (Volvero) beim finalen Pitch
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Teamwork im Rahmen der finalen Pitches
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Alexander Koll (Werkstätte Wattens, rechts) und sein Challenge Team im Alpine Tech Hub
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Josef Mayerhofer (Empatic UX) beim finalen Pitch
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Kick-Off für weitere Kooperationen

„Das Ziel des ATH Sprints ist die Anbahnung längerfristiger Kooperationen zwischen Startups und Unternehmen. Synergien wollen genützt und Kompetenzen gebündelt werden“, erklärt Alexander Koll, Leiter der Werkstätte Wattens. Dieses Ziel dürfte mit dem ATH Sprint 2021 bereits jetzt erreicht sein, der Kick-Off zur Klärung von Details einer möglichen längerfristigen Zusammenarbeit zwischen zwei der teilnehmenden Unternehmen und Startups fand direkt im Anschluss an das Programm statt, Folgetermine stehen bereits fest.

Der nächste Sprint ist im Herbst 2022 geplant. Stay tuned!